Apfel „Prinz Albrecht von Preußen“

Prinz Albrecht von Preußen wird auch Albrechtapfel oder Albrechtsapfel genannt und ist eine mehr als 150 Jahre alte Herbstapfelsorte. Der Baum zeichnet sich durch seine besondere Robustheit aus: Das Holz und auch die Blüte dieses Apfelbaums sind sehr frosthart. So trotzen die Apfelbäume dieser Sorte auch widrigem Wetter und haben eine hohe Lebensdauer. Für Streuobstwiesen eignen sich diese Apfelbäume nicht zuletzt wegen ihrer Blüte besonders gut: Die Blüte ist diploid, hat also einen zweifachen Chromosomensatz. Sie ist so ein guter Pollenspender und wird auch von Insekten dankbar angenommen.

Die Äpfel der Prinz Albrecht von Preußen Apfelbäume sind groß und flachrund. Sie haben eine hell- bis grüngelbe Grundfarbe sowie eine Deckfarbe, die von Karminrot bis Trübrot reicht. Das Fruchtfleisch ist grünlich-weiß. Die Äpfel dieses Baums schmecken süß-säuerlich und sind sehr saftig. Ernten lassen sich die Äpfel meistens in den letzten beiden Wochen des Septembers. Gut gelagert, halten sich die Äpfel aber mehrere Wochen – etwa bis in den Dezember hinein. Die Äpfel eignen für den Verzehr. Sie lassen sich aber auch sehr gut zu Apfelmus, Apfelkompott, Apfelwein oder Apfelsaft weiterverarbeiten.

Entdeckt wurde der Apfelbaum Prinz Albrecht von Preußen im Jahre 1865 von C. Braun, dem Hofgärtner des Prinzen Albrecht von Preußen, in der kleinen sächsischen Stadt Kamenz. Prinz Albrecht von Preußen gilt als Sämling der alten russischen Apfelsorte Kaiser Alexander und des Kulturapfels Baumanns Renette. Apfelbäume dieser Sorte wurden aufgrund ihrer Robustheit in früheren Jahren in Gebirgsgegenden und generell raueren Lagen gepflanzt. Heute findet man Apfelbäume dieser Sorte in vielen Hausgärten in ganz Deutschland und auch in vielen anderen Regionen Mitteleuropas.

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